Was kostet das Leben? Wenn Jugendliche das echte Leben durchrechnen

Rüsselsheim, 26.10.2026 | Was kostet das Leben? Dieser Frage gingen die 10 Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule nach. In Kooperation mit dem Jugendbildungswerk der Stadt Rüsselsheim fand im Freizeithaus Dicker Busch zu diesem Thema ein Projekttag statt, um den Jugendlichen die Kosten des alltäglichen Lebens vor Augen zu führen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde machten sich die Jugendlichen zunächst in Gruppen über relevante Begriffe wie Armut, Reichtum, Steuern und Inflation Gedanken. Im Anschluss wurden den Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufe und Gehälter vorgestellt, mit denen sie haushalten sollten; dies wurde in Form eines Planspiels umgesetzt.

Das Planspiel fokussierte sich auf Haushaltsplanung und den Umgang mit Geld. Dabei erhielt jede Person einen fiktiven Beruf mit einem individuellen Nettoeinkommen und sollte überlegen, wie das monatliche Budget für Ausgaben wie z.B. Miete, Lebensmittel, Mobilität sowie Freizeitgestaltung aufgeteilt werden kann. Mithilfe eines Kartendecks mit verschiedenen Beträgen mussten die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, welche Kosten notwendig sind und wo sie sparen können – beispielsweise, ob sie ein Auto nutzen oder lieber mit dem Fahrrad fahren. So erhielten sie einen praxisnahen Einblick in die finanziellen Herausforderungen des Erwachsenenlebens.

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Zum Abschluss konnte die Klasse bei einem Quiz ihr gelerntes Wissen unter Beweis stellen. In 2 Teams spielten sie gegeneinander und beantworteten Fragen rund um Steuern, Versicherungen Verträge sowie Finanzierung.

Der Projekttag „Was kostet das Leben?“ zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, sich mit dem eigenen Geld und den täglichen Ausgaben auseinanderzusetzen. Durch das Planspiel konnten sie selbst erleben. welche finanziellen Entscheidungen im Alltag getroffen werden müssen und wie wichtig es ist, Prioritäten zu setzen. So erhielten sie einen praxisnahen Einblick in den Umgang mit Geld und konnten so wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln. 

PUSCH ist eine Maßnahme des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen an allgemeinbildenden Schulen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die in regulären Klassen nicht optimal unterstützt werden können. Durch eine intensive Verzahnung von Praktika und theoretischem Unterricht soll der Erhalt des Hauptschulabschlusses gesichert und eine berufliche Orientierung ermöglicht werden.

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