Spannender Ausflug ins Museum Wiesbaden: Auf den Spuren giftiger Tiere, Pflanzen und Stoffe

Wiesbaden | Am 11. Juni 2026 besuchten die Teilnehmenden des Projekts FiB – Fit für den Beruf die Sonderausstellung „GIFT – Tödliche Gaben“ im Museum Wiesbaden. Der Ausflug bot nicht nur interessante Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften, sondern stellte zugleich eine wertvolle Gelegenheit dar, die sprachlichen Kompetenzen der Jugendlichen im Rahmen der berufsqualifizierenden Sprachförderung (BQS+) weiterzuentwickeln.

Bereits im Vorfeld wurde der Museumsbesuch vorbereitet. Gemeinsam wurden wichtige Museumsregeln besprochen und der themenspezifische Wortschatz rund um die Themen Natur, Tiere, Pflanzen, Medizin und Gift erarbeitet. Zudem wurden Fragen formuliert und Gesprächssituationen eingeübt, um die Jugendlichen auf den Austausch während der Führung vorzubereiten.

Im Museum erwartete die Gruppe eine spannende und abwechslungsreiche Führung durch die Ausstellung. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Funktionen Gifte in der Natur übernehmen, wie Tiere und Pflanzen sie zur Verteidigung oder zum Beutefang einsetzen und welche Bedeutung giftige Substanzen in der Medizin haben können. Besonders beeindruckend waren die zahlreichen Beispiele aus der Tierwelt, darunter hochgiftige Frösche und Schlangen, aber auch die Informationen über Pflanzen und Pilze mit giftigen Inhaltsstoffen.

Die Jugendlichen zeigten großes Interesse an den Ausstellungsinhalten. Während der einstündigen Führung beteiligten sie sich aktiv am Gespräch, stellten dem Guide zahlreiche Fragen und konnten gleichzeitig viele seiner Fragen selbst beantworten. Dadurch wurden sowohl das Hörverstehen als auch die mündliche Ausdrucksfähigkeit in authentischen Kommunikationssituationen gefördert. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, neu erlernte Fachbegriffe anzuwenden und ihr Wissen einzubringen. Nach der Führung blieb ausreichend Zeit, die weiteren Ausstellungsräume des Museums eigenständig zu erkunden.

Der Museumsbesuch war für alle Beteiligten eine gelungene Kombination aus Lernen, Entdecken und sprachlicher Förderung. Durch die Verbindung von fachlichen Inhalten und aktiver Kommunikation konnten die Teilnehmenden ihre Sprachkompetenzen in einem praxisnahen und motivierenden Umfeld weiter ausbauen. Gleichzeitig bot der Ausflug spannende Einblicke in naturwissenschaftliche Zusammenhänge und förderte die kulturelle Teilhabe der Jugendlichen.

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