Neue Förderperiode: IQ Servicestelle stärkt Willkommens- und Anerkennungskultur in Südhessen

Frankfurt I Unternehmen in Südhessen stehen weiterhin vor der Herausforderung, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Seit Start der neuen Förderperiode 2026–2028 im Januar 2026 erweitert die IQ Servicestelle als „IQ Servicestelle Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte Südhessen“ ihr Angebot. Sie unterstützt Unternehmen, Berufs- und Fachschulen sowie internationale Arbeitskräfte künftig noch umfassender bei der nachhaltigen Gewinnung, Integration und Bindung internationaler Arbeitskräfte.

Die IQ Servicestelle Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte Südhessen im Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. (BWHW) ist Teil des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Zudem ist sie Teil des Regionalen Integrationsnetzwerks (RINWA) im Rahmen des Förderprogramms IQ in Hessen.

Mit der neuen Förderperiode baut die Servicestelle ihre bisherigen Angebote weiter aus. Neben der bewährten Beratung zur Fachkräfteeinwanderung rücken künftig insbesondere die Förderung einer gelebten Willkommens-, Anerkennungskultur und Diversitätskultur sowie die nachhaltige Integration internationaler Arbeitskräfte in den Fokus.

Internationale Arbeitskräfte leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Südhessen. Damit ihre Integration langfristig gelingt, braucht es jedoch mehr als erfolgreiche Einreise- und Anerkennungsverfahren. Ebenso entscheidend sind ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, Chancengleichheit und eine offene Kultur des Miteinanders in Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Die IQ Servicestelle unterstützt ihre Zielgruppen dabei mit praxisnahen Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten.

Unternehmen erhalten weiterhin kostenfreie Beratung zu Fragen der internationalen Fachkräftegewinnung, zu Einreise- und Aufenthaltsverfahren, zur Anwendung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sowie zur betrieblichen Integration internationaler Arbeitskräfte. Ergänzend bietet die Servicestelle Workshops und Schulungen zu Themen wie Diversity Management, Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Willkommenskultur an. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Vielfalt aktiv zu gestalten und internationale Beschäftigte langfristig an den Betrieb zu binden.

Neu in der Förderperiode ist zudem die gezielte Zusammenarbeit mit Berufs- und Fachschulen. Die Angebote fördern interkulturelle Kompetenzen, sensibilisieren für Antidiskriminierung und stärken den respektvollen Umgang mit Vielfalt im Schul- und Ausbildungsalltag. Sie richten sich an Lehrkräfte, Belegschaften sowie Auszubildende und unterstützen Berufs- und Fachschulen dabei, eine diskriminierungssensible und wertschätzende Lern- und Arbeitsumgebung zu gestalten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Begleitung von Unternehmen bei Integrationsprozessen internationaler Arbeitskräfte. Die IQ Servicestelle unterstützt Betriebe dabei, Ankommens- und Integrationsprozesse im Arbeitsalltag erfolgreich zu gestalten und strukturell zu verankern. Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Austausch und die Stärkung nachhaltiger betrieblicher Integrationsstrukturen, um internationale Arbeitskräfte langfristig im Unternehmen zu halten.

Mit ihrem erweiterten Angebot trägt die IQ Servicestelle dazu bei, Unternehmen, Berufs- und Fachschulen sowie internationale Arbeitskräfte auf ihrem gemeinsamen Weg zu einer erfolgreichen Integration zu begleiten. Gleichzeitig leistet sie einen Beitrag zur nachhaltigen Fachkräftesicherung und zu einer vielfältigen Arbeits- und Ausbildungswelt in Südhessen.

„Mit der neuen Förderperiode entwickeln wir unsere Angebote konsequent weiter. Neben der Beratung zur Fachkräfteeinwanderung möchten wir Unternehmen sowie Berufs- und Fachschulen dabei unterstützen, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich internationale Arbeitskräfte willkommen fühlen und ihre Potenziale langfristig einbringen können. Denn nachhaltige Fachkräftesicherung gelingt nur gemeinsam“, sagt Frauke Möhle, Beraterin der IQ Servicestelle Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte Südhessen.

Die IQ Servicestellen führen ihre Beratungstätigkeiten in Nord- und Südhessen durch. In Nordhessen (Standort Kassel) wird die IQ Servicestelle vom Verein für Sozialpolitik, Bildung- und Berufsförderung e. V. (VSB) und in Südhessen (Standort Frankfurt) vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. (BWHW) umgesetzt. Koordiniert werden die IQ Servicestellen durch involas (Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik).

Kontaktdaten Südhessen:

E-Mail: iq-suedhessen@bwhw.de

Webseite: IQ Servicestelle Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte Südhessen

Telefon: 069 580909-23

Gabriele Wörner (Koordination und Fachberaterin Südhessen)

E-Mail: woerner.gabriele@bwhw.de

Telefon: 0176 19580083

Frauke Möhle (Fachberaterin Südhessen)

E-Mail: moehle.frauke@bwhw.de

Telefon: 01514 4157517

Dr. Jana Fingarova (Fachberaterin Südhessen)

E-Mail: fingarova.jana@bwhw.de

Telefon: 01514 4157527

www.hessen.netzwerk-iq.de

Das Vorhaben „IQ Servicestelle Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte Südhessen“ im Regionalen Integrationsnetzwerk Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte (RINWA) IQ Hessen wird im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.