Die Teilqualifizierung Verkauf Modul 3 „Warenbewegung und Preiskalkulation“ mit BQS+ auf Entdeckungstour im Geldmuseum Frankfurt

Gießen | Wie entsteht eigentlich Inflation? Warum steigen Preise? Und was hat das alles mit dem Berufsalltag im Verkauf zu tun? Antworten auf diese spannenden Fragen fanden die Teilnehmenden der Teilqualifizierung Verkauf, Modul 3 „Warenbewegung und Preiskalkulation“ BQS+, bei einer Exkursion in das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main.

Im Unterricht des Moduls „Warenbewegung und Preiskalkulation“ beschäftigen sich die Teilnehmenden unteranderem mit Preisgestaltung, Kalkulation, Warenwirtschaft und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Handels. Der Museumsbesuch bot die ideale Gelegenheit, diese Inhalte aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Besonders anschaulich wurde dargestellt, wie Inflation die Kaufkraft des Geldes beeinflusst. Die Teilnehmenden konnten nachvollziehen, dass steigende Preise dazu führen, dass für denselben Geldbetrag weniger Waren gekauft werden können. Ein wichtiger Zusammenhang für das Verständnis von Preiskalkulationen im Verkauf.

Gerade für angehende Verkäuferinnen und Verkäufer ist dieses Wissen von großer Bedeutung. Preisänderungen, Kaufkraftverluste oder Veränderungen im Konsumverhalten wirken sich unmittelbar auf den Handel und den Verkaufsalltag aus. 

Ein besonderes Highlight war ein echter Goldbarren im Wert von rund 400.000 Euro, den die Teilnehmenden anfassen und sogar anheben konnten. Ein beeindruckendes Erlebnis, das die Bedeutung von Geld und Werten auf besondere Weise greifbar machte.

Der Besuch im Geldmuseum war eine gelungene Ergänzung zum Unterricht im Modul 3 „Warenbewegung und Preiskalkulation“. Die Teilnehmenden konnten theoretisches Wissen praktisch anwenden, wirtschaftliche Zusammenhänge besser verstehen und neue Eindrücke sammeln.

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Die TQ Verkauf wird in Kombination mit dem Programm „Berufsqualifizierende Sprachförderung Plus“ [BQS+] durchgeführt. BQS+ wird von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen gefördert.

Gesamtsumme Fördermittel: 124.195, 51 € | ESF-Mittel: 67.227,02 €

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