Erfolgsbericht des Projekts PUSCH an der Brüder-Grimm-Schule in Neu-Isenburg

Offenbach | Die Brüder-Grimm-Schule blickt auf ein erfolgreiches erstes PUSCH-Jahr zurück. Ziel des Projektes PUSCH war es, die Schüler*innen beim Erreichen des Hauptschulabschlusses zu unterstützen, individuell zu fördern und auf den weiteren Weg nach der Schule vorzubereiten. Die Zusammenarbeit zwischen einem kleinen Lehrkräfteteam sowie der PUSCH-Coachin und das Konzept einer kleinen Klasse, waren hierfür tragend.

Das Jahr in Zahlen:

  • 12 Schüler*innen konnten am Projekt teilnehmen
  • 2 Schüler*innen erreichten einen qualifizierenden Hauptschulabschluss
  • 8 Jugendliche haben die Klasse mit einer Anschlussperspektive verlassen, sei es ein FSJ, eine Ausbildung oder eine weitere Teilnahme am Projekt zur vertieften Förderung.
  • Zwei Schüler*innen konnte neben dem regulären Schulbesuch ihren Realschulabschluss online absolvieren.

Die Stärke des Projekts lag neben der individuellen Förderung der Schüler*innen im erhöhten Praxisbezug. Die zwei Praxistage, die die Schüler*innen das gesamte Jahr absolvierten, ermöglichten es, direkte Anschlussmaßnahmen zu eröffnen. Zudem wurden berufliche Perspektiven immer wieder gezielt Thema des Unterrichts. Zur weiteren Orientierung, besuchten die Jugendlichen eine Berufsmesse und absolvierten einen Workshop zum Thema „Vorstellungsgespräche“, der von dem ansässigen Jugendbüro angeboten wurde.

Ergänzend wurden über das Schuljahr verschiedene Projekte durchgeführt. So beschäftigten sich die Jugendlichen um die Weihnachtszeit mit dem Gedanken, wie sie ihre Zukunft gestalten möchten und bastelten hierfür weihnachtliche Pop-up-Karten. Auch das Thema Nachhaltigkeit kam dieses Jahr nicht zu kurz. Die Schüler*innen konnten hierzu während eines Projekttages zum Thema „Abfall und Recycling“ selbstständig tätig werden und sich informieren. Gleichzeitig wurden über das ganze Schuljahr, Einzelgespräche geführt, die dazu beitrugen, das Selbstbewusstsein der Schüler*innen zu stärken und Herausforderungen zu meistern.

Insgesamt konnte das Projekt dazu beitragen, den Jugendlichen eine positive Perspektive zu vermitteln und ihnen einen guten Start in das weitere Leben zu ermöglichen.

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