Erneutes Projekt „Klimawandel und Ernährung“ in PUSCH der AFS Raunheim
Groß-Gerau | Nachdem es im letzten Schuljahr so erfolgreich war, fand Anfang Juni in der PUSCH-Klasse wieder das Projekt „Klimawandel und Ernährung“ statt. Wie im letzten Jahr wurde dies von Frau Jechimer, der Umweltpädagogin der Stadt Raunheim mit hoher Kompetenz und Einfühlungsvermögen geleitet.
Zu Beginn des Projektes erarbeitete sie mit den Schüler/-innen mit Hilfe kleiner Figuren und einem Erdball in sehr anschaulicher Weise die Ursachen des Klimawandels durch den Menschen. Dabei wurden die Zusammenhänge des zunehmenden C02 in der Atmosphäre und der fortschreitenden Erwärmung der Temperaturen auf der Erde ausführlich erläutert und besprochen. Anschließend bekamen die Schüler/-innen in Zweiergruppen jeweils ein Foto mit Begleittext, um sich eine Folge des Klimawandels in einem Land anzuschauen. Mit Hilfe einzelner Fragestellungen stellten dann alle Kleingruppen diese in der Klasse vor. So wurden die vielfältigen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sehr gut thematisiert.

Beim zweiten Teil des Projektes waren im Kunstraum viele verschiedene Stationen zum Thema „Klimawandel und Ernährung“ aufgebaut. Zu jeder einzelnen Station gab es Arbeitsblätter, damit die Schüler/-innen in Zweiergruppen an unterschiedlichen Aufgabenstellungen der jeweiligen Stationen konzentriert arbeiten konnten. Sie hatten dabei ausreichend Zeit, um sich mit den Inhalten vieler der insgesamt 12 Stationen zu beschäftigen. So lernten sie z. B. wie viel CO2 bei Herstellung und Transport verschiedener Lebensmittel freigesetzt werden, was die Zahlen auf gekauften Eiern bedeuten oder welche nachhaltigen Alternativen es für verschiedene Verpackungen gibt.
In einer Abschlussrunde wurde deutlich, dass die meisten Schüler/-innen zum Thema Klimawandel und dessen Zusammenhang mit der Ernährung viel Neues erfahren haben. Und dass sie viele praktische Tipps zu gesunder Ernährung und nachhaltigem Umgang mit Lebensmitteln bekommen haben, die sie hoffentlich in ihren Alltag übernehmen können.
PUSCH steht für Praxis und Schule. Das von der EU und dem Land Hessen finanzierte Projekt wird vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. in Kooperation mit verschiedenen Schulen in ganz Hessen umgesetzt. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler deren Abschlussprognose nach der achten Klasse nicht sehr vielversprechend ist. Neben dem schulischen Ziel des Hauptschulabschlusses steht auch die Regelung einer Anschlussperspektive im Vordergrund.

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