Erfolgsbericht des Projekts PUSCH am Schulzentrum Hessen-Homburg
Der erste Durchgang der PUSCH-Klasse des Schulzentrum Hessen-Homburg blickt auf zwei erfolgreiche und ereignisreiche Jahre zurück. Ziel des Projekts war es, Jugendliche auf ihrem Weg zum Hauptschulabschluss zu begleiten, ihre persönlichen Stärken zu fördern und ihnen eine tragfähige Perspektive für die Zeit nach der Schule zu eröffnen. Dank der engen Zusammenarbeit von Schule, Lehrkräften und PUSCH-Coaching konnte dieses Ziel in hohem Maße erreicht werden.
Die Bilanz zum Abschluss des Projekts kann sich sehen lassen:
- 14 Jugendliche nahmen am zweijährigen Projekt teil.
- 13 von 14 Jugendlichen erreichten den Hauptschulabschluss.
- 7 von ihnen schlossen sogar mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss ab.
- 9 Jugendliche wechselten direkt in eine Ausbildung oder auf eine weiterführende Schule.
- Ein weiterer Teilnehmer verließ das Projekt bereits nach der 8. Jahrgangsstufe – ohne Hauptschulabschluss, aber mit einer Ausbildungsstelle.
Der Erfolg basiert auf einer vertrauensvollen Beziehungsarbeit und einer individuellen Begleitung der Schüler*innen. Neben der gezielten Vorbereitung auf Prüfungen standen die Förderung sozialer Kompetenzen, die Stärkung von Selbstwert und Selbstsicherheit sowie die Vermittlung von Werten im Sinne der Menschenrechte im Mittelpunkt. Berufsorientierende Angebote wie Besuche im Berufsinformationszentrum, auf Berufsmessen und die kontinuierliche Auseinandersetzung mit beruflichen Perspektiven unterstützten die Jugendlichen bei ihrer Zukunftsplanung.
Ergänzt wurde die Arbeit durch Projekte zu Gesundheit, Ernährung, Sport sowie zur Aufklärungsarbeit über verschiedene Themen wie den Konsum von Alkohol. Gruppenbildende Maßnahmen wie gemeinsames Kochen, Grillen oder Ausflüge stärkten den Zusammenhalt. Gleichzeitig bot die intensive Einzelarbeit Raum für die Bewältigung persönlicher Herausforderungen, psychosoziale Unterstützung und die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.
Mit einer lernförderlichen Wohlfühlatmosphäre im Klassenraum sowie freiwilligen Lernangeboten nach dem Unterricht und in den Ferien konnten Lernrückstände aufgeholt und insbesondere Sprachkompetenzen gestärkt werden. Hierzu trugen auch die Praktika z.B. in Gastro oder Kita als wichtige Übungsorte für die Entwicklung sprachlicher Kenntnisse entscheidend bei. Das Projekt hat damit nicht nur schulische Erfolge ermöglicht, sondern viele Jugendliche nachhaltig auf ihrem weiteren Lebensweg unterstützt.
Die Förderung wird vom Land Hessen getragen und vom Europäischen Sozialfonds [ESF] unterstützt.

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