Alt trifft Jung – Begegnungen, die verbinden
Am Vormittag des 15. Dezember 2025 besuchte die PUSCH-Klasse der Kurt-Schumacher-Schule (KSS) den Johanniter-Stift in Karben. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Klassenlehrerin Frau Scheld sowie den PUSCH-Coaches Frau Deibel und Herrn Celenk. Der Besuch knüpfte an eine bereits im vergangenen Schuljahr entstandene Kooperation an, bei der die vorangegangene PUSCH Klasse schon einen gemeinsamen Vormittag im Seniorenzentrum verbringen durfte – eine Erfahrung, die allen Beteiligten in sehr guter Erinnerung geblieben war.
Ziel des Treffens war es, den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und miteinander Zeit zu verbringen. Bereits bei der Begrüßung war eine offene und freundliche Atmosphäre deutlich spürbar. Schnell entwickelten sich Gespräche zwischen den Jugendlichen und den Bewohnerinnen und Bewohnern. Es wurde erzählt, gefragt, zugehört und gelacht – ganz selbstverständlich und auf Augenhöhe.
Im Mittelpunkt des Vormittags standen verschiedene gemeinsame Aktivitäten. Am Basteltischen entstanden mit viel Kreativität Weihnachtskarten und festlicher Weihnachtsschmuck. Während geschnitten, geklebt und gestaltet wurde, ergaben sich zahlreiche persönliche Gespräche über frühere Weihnachtsfeste, Schulzeiten oder familiäre Traditionen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei großes Einfühlungsvermögen und Geduld. Sie unterstützten beim Basteln, erklärten Arbeitsschritte und begegneten den Seniorinnen und Senioren mit ehrlichem Interesse.
Für zusätzliche Freude sorgten gemeinsame Spiele wie das XXL Kegeln und weitere Wettbewerbsspiele. Hier wurde mitgefiebert, angefeuert und gemeinsam gelacht. In diesen Momenten wurde deutlich, wie verbindend gemeinsames Tun sein kann – unabhängig vom Alter.
Der Vormittag bot den Jugendlichen eine wertvolle Gelegenheit, soziale Kompetenzen wie Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit praktisch zu erleben und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig erhielten sie Einblicke in Lebensgeschichten, die den Blick über den eigenen Alltag hinaus erweitern. Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner stellte die Begegnung eine bereichernde Abwechslung dar, die neue Impulse setzte und spürbar Freude bereitete.
Die durchweg positive Resonanz bestärkt alle Beteiligten darin, das Projekt „Alt trifft Jung“ regelmäßig fortzuführen. Solche Begegnungen schaffen Verständnis zwischen den Generationen und zeigen, wie gewinnbringend persönlicher Austausch sein kann.
Ein besonderer Dank gilt der Einrichtungsleitung Elisabeth Amon sowie Frau Kreis, die den Schülern der PUSCH Klasse diese gemeinsamen Tage ermöglicht haben.
Durch ihre Unterstützung werden Begegnungen möglich, die nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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