Echte Chancen im Blick: PUSCH-Klasse besucht Ausbildungs- und Studienmesse in Herborn
Marburg | Praxisnahe Berufsorientierung: Die Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse der Johann-Heinrich-Alsted-Schule nutzten die regionale Ausbildungs- und Studienmesse in Herborn am 13.02.2026 gezielt zur Kontaktanbahnung mit Unternehmen.
Praxis als zentrales Element
Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Jugendliche eine bedeutende Herausforderung dar. In der PUSCH-Klasse steht daher der konsequente Praxisbezug im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler verbringen bereits zwei Tage pro Woche in Betrieben und sammeln dort wertvolle Einblicke in betriebliche Abläufe. Der Messebesuch bot eine ideale Gelegenheit, diese Erfahrungen gezielt zu nutzen, um persönliche Gespräche zur Anbahnung und Terminierung betrieblicher Erprobungen zu führen.
Begegnungen auf Augenhöhe
Gut vorbereitet – mit konkreten Fragen und teilweise bereits mit Bewerbungsmappen ausgestattet – suchten die Jugendlichen aktiv das Gespräch mit Personalverantwortlichen und Auszubildenden. Im Fokus standen dabei nicht nur allgemeine Informationen zu Ausbildungsberufen, sondern vor allem die konkrete Vereinbarung von Praktika und betrieblichen Erprobungsphasen, um berufliche Interessen praktisch zu überprüfen.
Besonders positiv wurde wahrgenommen, dass an vielen Ständen Auszubildende aus dem ersten oder zweiten Lehrjahr als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung standen.
„Es ist viel einfacher, jemanden in meinem Alter zu fragen, wie der Arbeitstag wirklich aussieht, als direkt mit dem Chef zu sprechen“, schilderte ein Schüler nach einem Austausch an einem Metallbau-Stand.
Diese Gespräche auf Augenhöhe trugen wesentlich dazu bei, Hemmschwellen abzubauen und Sicherheit im persönlichen Auftreten zu gewinnen.
Bilanz des Messetages
- Direkte Kontaktanbahnungen: Mehrere Schülerinnen und Schüler vereinbarten Termine für betriebliche Erprobungen und Probearbeitstage.
- Konkrete Praktikumsperspektiven: Erste Zusagen für anschließende Praktika konnten in Aussicht gestellt werden.
- Berufsvielfalt: Von Pflegeberufen über das Handwerk bis hin zu Logistikdienstleistern wurde die Bandbreite beruflicher Möglichkeiten anschaulich erlebbar.
- Gestärktes Selbstbewusstsein: Die eigenständige Gesprächsführung mit Arbeitgebern förderte sichtbar die persönliche Entwicklung der Jugendlichen.
- Ein wichtiger Schritt in Richtung Ausbildung
Für die PUSCH-Klasse war der Messebesuch weit mehr als eine schulische Exkursion. Er diente der gezielten Brücke zwischen schulischer Vorbereitung und betrieblicher Praxis. Durch die enge Verzahnung von Unterricht, festen Praxistagen und individueller Begleitung durch PUSCH-Coaches sowie Lehrkräfte werden betriebliche Erprobungen systematisch genutzt, um realistische Ausbildungsentscheidungen zu treffen.
Das abschließende Fazit der Klasse fiel entsprechend positiv aus: Die intensive Vorbereitung habe sich gelohnt. „Man merkt, dass die Firmen uns wirklich brauchen“, resümierte eine Schülerin.
Der nächste Schritt ist klar definiert: Die geknüpften Kontakte werden nun verbindlich nachgefasst, Termine für betriebliche Erprobungen bestätigt und darauf aufbauend Bewerbungen auf den Weg gebracht – mit echten Chancen im Blick.
Die Begleitung erfolgte durch Klassenlehrerin Frau Agnes Lückel-Adamietz und PUSCH-Coach Matthias Löwer-Kutsch.


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